Samstag, 20.10.2018 - 09:15:38

Die Bibel - Vergleich Textus Receptus vs. Nestle-Aland

VersSchlachter 2000 (TR)Rev Elberfelder 1985 (NA)Patloch (TR)Hoffnung für alle (NA)King James Version (TR)
1. Joh 5, 7-8

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Dreieinigkeits-Beweis !!!

(7) Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins; (8) und drei sind es, die Zeugnis ablegen auf der Erde: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei stimmen überein. (7) Denn es sind drei, die bezeugen: (8) der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind einstimmig. (7) Denn drei sind es, die Zeugnis geben [im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins; (8) Und drei sind es, die Zeugnis geben auf Erden]: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei stimmen überein. (7) Für Jesus Christus als den Sohn Gottes sprechen also drei Zeugen: (8)Gottes Heiliger Geist, das Wasser der Taufe und das Blut seines Kreuzestodes. Alle drei Zeugen stimmen in ihrer Aussage völlig überein (7) For there are three that bear record in heaven, the Father, the Word, and the Holy Ghost: and these three are one. (8) And there are three that bear witness in earth, the spirit, and the water, and the blood: and these three agree in one
1. Tim 3,16

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1Tim 3,16 macht NA aus dem überlieferten „Gott geoffenbart im Fleisch“ die verschwommene Formel „Er geoffenbart im Fleisch“. Die textkritische Fassung, nur von einer verschwindenden Minderheit von Handschriften gestützt (bei NA werden 5 Majuskeln - darunter Sinaiticus - und wenige Minuskeln genannt), läßt die Möglichkeit offen, daß in Christus ein Engel oder anderes geschöpfliches Geistwesen geoffenbart wurde - ganz im Sinne der Gnosis u. a. Irrlehren. (Diese Änderung findet sich u. a. in revElb, Elb-CSV, Lu 84, ÖkEinh, Me, GN und HFA.)

(16) Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit. (16) Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Der offenbart worden ist im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit. (16) Und demgemäß groß ist das Geheimnis frommen Betes: "Es wurde offenbar im Fleische, als gerecht erkannt im Geiste, geschaut von Engeln, verkündet den Heiden, geglaubt in der Welt, hinaufgenommen in Herrlichkeit." 16 Eins steht ohne jeden Zweifel fest: Groß und einzigartig ist das Geheimnis unseres Glaubens: In die Welt kam Christus als ein Mensch, und der Geist Gottes bestätigte seine Würde. Er wurde gesehen von den Engeln und gepredigt den Völkern der Erde. In aller Welt glaubt man an ihn, und er wurde aufgenommen in Gottes Herrlichkeit. (16) And without controversy great is the mystery of godliness: God was manifest in the flesh, justified in the Spirit, seen of angels, preached unto the Gentiles, believed on in the world, received up into glory.
Apg 8, 37

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Apg 8,37 läßt NA den ganzen im TR überlieferten Vers aus: „Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist!“ Das ist eines der wichtigsten Zeugnisse des biblischen Glaubens an den Sohn Gottes und stellt den Irrglauben der Gnostiker als unbiblisch bloß.

(37) Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist! FEHLT TOTAL !!! (37) [Philippus sagte: »Wenn du von ganzem Herzen glaubst, kann es geschehen.« Er antwortete: »Ich glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist.«] FEHLT TOTAL !!! (37) And Philip said, If thou believest with all thine heart, thou mayest. And he answered and said, I believe that Jesus Christ is the Son of God.
Joh 1, 18

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Joh 1,18 lautet im TR: „Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn [gr. monogenès huios], der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluß [über ihn] gegeben.“ Daraus macht NA: „... der [od. ein; der Artikel fehlt] eingeborene Gott [gr. monogenès theos], der im Schoß des Vaters ist...“ Diese von der biblischen Lehre wie vom Textzusammenhang (Sohn – Schoß des Vaters) her unsinnige und unbiblische Lesart wird von den Textkritikern als echt erklärt; ihre Zeugen: P66, Sinaiticus, Vaticanus und zwei weitere HSS – plus u.a. Origenes. Diese offenkundige Verfälschung des von der überwältigenden Mehrheit bezeugten Textes geht auf Irrlehrer zurück, die zwischen dem Logos von Joh 1,1 und dem Sohn einen Gegensatz konstruierten und dabei mit dieser Lesart argumentierten (vgl. Hills, Believing Bible Study, S. 78-80). Arius selbst beruft sich auf diese Lesart in seinen Lehren (vgl. Harnack, Dogmengeschichte, UTB 1641, S. 215). Einige moderne Bibeln (ÖkEinh, Lu 84, GN) haben diesen gnostischen Text übernommen, wobei sie ihn beschönigend übersetzen mußten; revElb und Elb-CSV haben den TR, aber mit textkritischer Fußnote; die anderen Übersetzungen bringen den überlieferten Text.

(18) Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss [über ihn] gegeben. (18) Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. (18) Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der an der Brust des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht. (18) Kein Mensch hat jemals Gott gesehen. Doch sein einziger Sohn, der selbst Gott ist und in enger Gemeinschaft mit dem Vater lebt, hat ihn uns gezeigt. (18) No man hath seen God at any time; the only begotten Son, which is in the bosom of the Father, he hath declared him.
Joh 3, 13

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In Joh 3,13 streicht NA die Aussage über Jesus Christus: „...dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist.“ Diese Bekräftigung, daß der Sohn des Menschen zugleich Gott ist, findet sich in der übergroßen Mehrheit aller HSS. Es wurde weggelassen auf das Zeugnis von P66, P75, Sinaiticus, Vaticanus und 8 weiteren HSS hin. Dem folgen u.a. Lu 84, revElb, ÖkEinh, GN, HFA; Elb und Me haben die Aussage, Elb-CSV in Klammern; Zü setzt eine textkritische Fußnote.

(13) Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist. (13) Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen. (13) Und doch ist niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als der aus dem Himmel Herabgestiegene, der Menschensohn [, der im Himmel ist]. (13) Es ist noch nie jemand zum Himmel hinaufgestiegen außer dem Menschensohn, der vom Himmel herab auf die Erde gekommen ist. (13) And no man hath ascended up to heaven, but he that came down from heaven, even the Son of man which is in heaven.
Joh 6, 69

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Joh 6,69 lautet im TR: „und wir haben geglaubt und erkannt, daß du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Diese wichtige Zeugnis der Gottessohnschaft Jesu Christi, das sich offenkundig auf das zuvor geäußerte Bekenntnis des Petrus in Mt 16,16; Mk 8,29; Lk 9,20 bezieht, wird im NA ersetzt durch „daß du der Heilige Gottes bist“ – eine Aussage, die sich mit allen Irrlehren der Gnosis und des Arianismus verträgt. Grundlage für eine so schwerwiegende Revision einer wesentlichen christologischen Aussage sind ganze 7 Zeugen, darunter P75, Sinaiticus, Vaticanus, D. (Übernommen u. a. von Elb, revElb, Elb-CSV, Lu 84, ÖkEinh, GN.)

(69) und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes! (69) und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist. (69) Wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist! (69) Wir glauben und haben erkannt, dass du der Heilige bist, den Gott gesandt hat. (69) And we believe and are sure that thou art that Christ, the Son of the living God.
Joh 7, 8-10

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(8) Geht ihr hinauf zu diesem Fest; ich gehe noch nicht zu diesem Fest hinauf, denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt. (9) Und als er dies zu ihnen gesagt hatte, blieb er in Galiläa. (10) Nachdem aber seine Brüder hinaufgegangen waren, ging auch er hinauf zum Fest, nicht öffentlich, sondern wie im Verborgenen. (8) Geht {ihr} hinauf zu diesem Fest! {Ich} gehe nicht hinauf zu diesem Fest; denn {meine} Zeit ist noch nicht erfüllt. (9) Nachdem er dies gesagt hatte, blieb er selbst in Galiläa. (10) Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren, da ging auch er hinauf zum Fest, nicht öffentlich, sondern wie im Verborgenen. 8) Geht ihr hinauf zum Fest; ich gehe noch nicht hinauf zu diesem Fest, denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt. (9) Dies sagte er zu ihnen und blieb in Galiläa. (10) Nachdem aber seine Brüder zum Fest hinaufgezogen waren, ging auch er hinauf, nicht öffentlich, sondern so, das es niemand merkte. 8 Geht ihr nur zum Fest! Ich komme diesmal nicht mit. Denn die Zeit zum Handeln ist für mich noch nicht da.« (9) Das sagte er zu seinen Brüdern und blieb in Galiläa. (10) Nachdem seine Brüder nach Jerusalem gereist waren, ging auch Jesus dorthin, allerdings heimlich und ohne öffentlich in Erscheinung zu treten. (8) Go ye up unto this feast: I go not up yet unto this feast; for my time is not yet full come. (9) When he had said these words unto them, he abode still in Galilee. (10) But when his brethren were gone up, then went he also up unto the feast, not openly, but as it were in secret.
Joh 9, 35

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Joh 9,35 ersetzt NA die Frage des Herrn Jesus an den Sehendgewordenen: „Glaubst du an den Sohn Gottes?“ durch die Frage: „Glaubst du an den Sohn des Menschen?“. Das ist eine Abwertung des Zeugnisses von der Gottessohnschaft Jesu Christi und paßt auch gar nicht in den Zusammenhang des Abschnitts und des Johannesevangeliums als Ganzes. Dafür hat NA ganze 6 Zeugen: P66, P75, Sinaiticus, Vaticanus und zwei weitere Majuskeln! Übernommen wurde diese Änderung von revElb (2. Aufl.), Lu 84, Zü, GN, HFA, ÖkEinh u.a. (Elb-CSV hat eine textkritische Fn.) Noch offensichtlicher wird die Tendenz dieser häretischen Verfälschung, wenn man sieht, daß P75, Sinaiticus und eine weitere Majuskel den Vers 38 ganz auslassen: „Ich glaube, Herr!, und fiel anbetend vor ihm nieder.“ So wird getilgt, daß Jesus Christus Gott ist und Anbetung empfängt.

(35) Jesus hörte, dass sie ihn ausgestoßen hatten, und als er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes? (35) Jesus hörte, dass sie ihn hinausgeworfen hatten; und als er ihn fand, sprach er: Glaubst du an den Sohn des Menschen? (35) Jesus hörte, dass sie ihn ausgestoßen hatten, und als er ihn traff, sprach er zu ihm: »Glaubst du an den Menschensohn?« (35) Jesus hörte, dass sie den Geheilten aus der Synagoge ausgeschlossen hatten. Als er den Mann wieder traf, fragte er ihn: »Glaubst du an den Menschensohn?« (35) Jesus heard that they had cast him out; and when he had found him, he said unto him, Dost thou believe on the Son of God?
Mk 1, 1

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Mk 1,1 setzt NA bei der TR-Aussage „Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes“ „dem Sohn Gottes“ als möglicherweise unecht in Klammern (NA 25 ließ es sogar weg) – auf der Grundlage des Sinaiticus und einer weiteren Majuskel-Handschrift ... sowie von Origenes! (Ausgelassen von revElb [1. Auflage], Lu 56; von anderen durch Fn. in Frage gestellt.)

(1) Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. (1) Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. (1) Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohne Gottes. (1) Dies ist die rettende Botschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. (1) The beginning of the gospel of Jesus Christ, the Son of God;
Offb 1, 8 + 11

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In Offb 1,8 und 11 verändert NA den TR so, daß ein ganz anderer Sinn herauskommt. Im TR lauten die Verse: „8 Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige. ... 11 die sprach: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, und: Was du siehst, das schreibe in ein Buch...“ In dieser Fassung wird (in Übereinstimmung mit dem ganzen Textzusammenhang) deutlich, daß im 1. Kapitel der Offenbarung unser Herr Jesus Christus spricht. Der Text bezeugt Sein göttliches Wesen und Seine Herrlichkeit. NA macht daraus: „8 ... spricht Gott, der Herr, der ist... 11 die sprach: ************* Was du siehst, das schreibe in ein Buch...“ In dieser Fassung erscheint V. 8 wie ein Einschub, in dem der Vater spricht. Die Identität mit dem Sohn Gottes wird dadurch verwischt, daß die Wiederholung der Selbstbezeichnung ausgelassen wird, wenn in V. 11 erkennbar der Sohn Gottes spricht!

(8) Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige. (11) die sprach: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte!, und: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es den Gemeinden, ... (8) Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige. (11) die sprach: Was du siehst, schreibe in ein Buch und sende es den sieben Gemeinden ... (8) Ich bin das Alpha und das Omega, [der Anfang und das Ende,] spricht der Herr und Gott, der ist und der war und der kommt, der Allherrscher. (11) die sprach: »Was du erblickst, schreibe in ein Buch und sende es den sieben Gemeinden ... « (8) Gott, der Herr, spricht: »Ich bin der Anfang, und ich bin das Ziel, das A und O. « Ja, er ist immer da, von allem Anfang an, und er wird kommen: der Herr über alles! (11) »Schreib alles auf, was du siehst, und sende das Buch an die sieben Gemeinden: ... (8) I am Alpha and Omega, the beginning and the ending, saith the Lord, which is, and which was, and which is to come, the Almighty. (11) Saying, I am Alpha and Omega, the first and the last: and, What thou seest, write in a book, and send it unto the seven churches ...